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Unterliederbach
grenzt direkt an Höchst und bildet mit der ehemaligen Kreisstadt eine bauliche Einheit.
Außerdem grenzt Unterliederbach an den Main-Taunus- Kreis, und eine auffällige Grenze hat Unterliederbach gegenüber der Autobahn A66 zu bieten: Eine bunte Häuserzeile dient hier als
bewohnte „Lärmschutzwand”.
Doch Unterliederbach ist mehr als ein Grenzort. Die Jahrhunderthalle ist hier, die moderne
Ballsporthalle - und mit dem 1956 eröffneten Silobad Frankfurts ältestes beheiztes Freibad.
Im Ortskern zeigt sich Unterliederbach noch von seiner dörflichen Seite. Alte Fachwerkhäuser
und sogar ein kleines “Schlösschen” weisen auf die lange
Vergangenheit des 1.200 Jahre alten
Dorfes hin.
Auf dem alten Marktplatz, der in jüngster Zeit neu gestaltetet wurde, findet seit Menschen- gedenken Handel statt - Marktrechte hatte Unterliederbach allerdings nie. Dafür hat der
Stadtteil ein besonderes Schmuckstück aufzuweisen: die barocke Dorfkirche; “hier traut
man sich”.
Auf dem alten Friedhof der mit der Barockkirche ein malerisches Ensemble bildet,
liegt der
bedeutende Staatsreformer Karl von Ibell begraben.
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